150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Trostberg
 

Atemschutz

Landw. Anwesen in Hütting

An Brand- und Unfallstellen werden die Einsatzkräfte der Feuerwehren in zunehmendem Maße von Atemgiften, meist unbekannter Zusammensetzung, bedroht. Um die Feuerwehrmänner und -frauen zu schützen, müssen besondere Maßnahmen getroffen werden. Bei Auftreten von Atemgiften während eines Feuerwehreinsatzes werden deshalb Atemschutzgeräte getragen. Reicht dies nicht aus, sind weitere Schutzmaßnahmen wie Chemikalienschutzanzüge oder Strahlenschutzanzüge zu tragen.

Wohnhausbrand in Wiesmühl

Die Feuerwehr Trostberg verfügt derzeit über 45 ausgebildete Atemschutzgeräteträger (Stand 31.12.2005). Sie sind alle gemäß FwDV 7 ausgebildet und nach den Regeln der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung G26.3 untersucht. Überall dort wo der Aufenthalt für Menschen nicht ohne Gefährdung der Gesundheit möglich ist, werden sie eingesetzt um Menschenleben zu retten oder Sachwerte zu schützen.

Um dem breitgefächertem Aufgabengebiet gewachsen zu sein, werden im Jahr ca. sieben spezielle Atemschutzübugen sowie eine Belastungsübung abgehalten. Hier wird in theoretischen und praktischen Übungseinheiten vorhandenes Wissen aufgefrischt und vertieft. Zusätzlich kommen auch bei den allgemeinen Übungen Atemschutzgeräte zum Einsatz, damit es auch in Zukunft heißen kann: „Für Sie gehen wir durch`s Feuer!“